Familienplanung und Verhütung
Die "Pille"
Die Pille ist die wohl am meisten verbreitete Maßnahme zur Empfängnisverhütung. Sie ist jedoch nicht immer das optimale Mittel. Gelegentliche Unverträglichkeiten erfordern Alternativen.
Verhütung durch das Legen einer Kupferspirale
Während der Regelblutung wird eine Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale bewirkt, dass die Spermien die befruchtungsfähige Eizelle im Eileiter nicht erreichen und somit keine Befruchtung stattfinden kann. Die Spirale kann für die Dauer von 3 bis 4 Jahren in der Gebärmutter verbleiben. Der korrekte Sitz der Spirale sollte unbedingt in 6-monatigen Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.
Verhütung durch das Legen einer Hormonspirale
Auch die Hormonspirale wird während der Regelblutung in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale setzt ca. 5 Jahre lang das Gelbkörperhormon Levonogestrel in minimaler Menge frei, das eine Schwangerschaft zuverlässig verhindert. Oftmals tritt eine positive "Nebenwirkung" dabei auf: Die Regelblutungen treten kürzer und abgeschwächt auf.
Verhütung durch das Einsetzen eines Hormonstäbchens
Ein dünnes flexibeles Kunststoffstäbchen wird während der Periode unter die Haut des Oberarms eingesetzt. Dort kann es für 3 Jahre durch Freisetzung des Gelbkörperhormons Otogestrel zuverlässig die Entwicklung einer befruchtungsfähigen Eizelle verhindern. Dadurch werden außerdem die Blutungsstärke und die Dauer der Periodenblutung abnehmen.
Verhütung durch die 3-Monatsspritze
Die intramuskuläre Spritze in das Gesäß wird während der Periode verabreicht. Die Stärke der Periodenblutung kann dadurch ebenfalls abnehmen.
Weitere Methoden zur hormonellen Verhütung
Der sogen. Verhütungsring und das Verhütungspflaster sind weitere Methoden zur hormonellen Schwangerschaftsverhütung. Über Anwendung und Wirkung beraten wir Sie gern.
